Der GR 221 – Meine Packliste

Der GR 221 – Meine Packliste

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In ein paar Stunden geht mein Flieger in Richtung Palma de Mallorca und ich freue mich schon riesig auf den altbekannten Rhythmus “Laufen – Essen – Schlafen”. Zehn Tage werde ich durch das Tramuntana-Gebirge wandern und dabei gut 120 km und 5.645 Höhenmeter zurücklegen.

Für diese herausfordernde Strecke darf mein Gepäck dieses Mal gerne etwas leichter sein, als es das auf den Jakobswegen Camino Francés und Via Baltica war. Deshalb habe ich noch ein paar Änderungen vorgenommen.

Die Hauptänderung ist mein neuer Rucksack, der nur 1,2 kg wiegt und somit schon ein ganzes Stück leichter ist als meine letzten beiden Rucksäcke. Er fasst 60 Liter und lässt sich trotz der spartanischen Polsterung gemütlich tragen. Und ich habe das Gefühl, dass dieser Rucksack endlich auf der richtigen Höhe sitzt, ohne mit in die Schultern oder die Hüfte zu schneiden.

In den Rucksack kommen gleich die Dinge die ich zum Schlafen benötige, meine Kosmetiktasche, meine Reiseapotheke, meine Technik und etwas Wechselkleidung. Laut meiner Berechnung komme ich so auf rund 7,3 kg Basisgewicht. Mit zwei Litern Wasser und einem Kilo Nahrung sind es dann 10,3 kg auf meinem Rücken. Wenn ich meine Kamera und die Stöcke und alles andere in den Rucksack packe und somit nichts am Hüftgurt oder in der Hosentasche trage, sind es gut 12,4 kg.

Ich habe mir dieses Mal genau überlegt, welche Dinge ich tatsächlich brauche und welche ich zwar nicht brauche, aber dabei haben will. Daher nehme ich auch meine Kamera mit und verlasse mich dieses Mal nicht auf mein Handy für meine Reisedokumentation. Mein MacBook muss auch wieder mit. Sonst komme ich mit dem Schreiben nicht hinterher. Und damit haben wir auch schon die zwei schwersten Gegenstände mit 1,9 kg für das MacBook samt Hülle und Ladegerät und 1,2 kg für die Kamera mit einem Objektiv, einem Makroring und einem Filter inkl. Datenkabel und Tasche.

Aber fangen wir wieder mit der Kleidung an. Ich hatte kurz überlegt, ob mir nicht ein Satz Kleidung plus Freizeit-Outfit reicht. Ich wasche sowieso abends und auf der Via Baltica waren Hose und Bluse auch meist morgens wieder trocken. Als ich mir aber die Wettervorhersage angeschaut habe, entschied ich, dass mit knapp 20° und auch ein paar Regentagen zwei Wanderoutfits nicht schaden können. Dieses Mal lasse ich meine 600g-schwere Regenjacke zu Hause und tausche sei gegen ein 250g-schweres Cape ein. So spare ich mir auch gleich die Regenhülle für den Rucksack und somit nochmal 90g. Ich bin gespannt, wie ich damit zu Recht komme! Gegen abendliche Fröstelei gibt’s dann nur meine Fleecejacke.

Kleidung:

Kosmetik:

  • Kosmetikbeutel aus Tyvek
  • Duschtuch
  • Ohrstöpsel
  • Einwegrasierer
  • nicht fettende Sonnencreme – Die habe ich gar nicht benutzt, da ich immer gut gekleidet war.
  • festes Shampoo auch für den Körper
  • Sheabutter zum Eincremen nach dem Duschen
  • Haargummi
  • Haarbürste
  • Fußcreme
  • Nachtcreme
  • Deocreme
  • Waschmittel
  • Zahnpasta
  • Zahnbürste
  • Lippenpflegestift
  • Nagelfeile
  • Mini-Taschenmesser mit Feile, Messer und Schere
  • Sicherheitsnadeln zum Befestigen der Kleidung am Rucksack zum Trocknen

Reiseapotheke:

  • Ibuprofen – Habe ich gar nicht gebraucht, würde ich aber immer mitnehmen.
  • Pille
  • Sporttape – Die halbe Rolle hat genau gereicht
  • Leukosilk
  • Magnesium-Brausetabletten – Die habe ich dann doch nicht getrunken.
  • Zeckenentferner
  • Insektenschutz – Auf dem Weg glücklicherweise nicht gebraucht, in Palma dann aber doch.
  • Kniebandage – es geht dieses Mal ordentlich bergauf und bergab, daher kann es nicht schaden, sie dabei zu haben – Was habe ich mir dabei gedacht? Die Bandage ist viel zu eng und daher unbrauchbar für mich gewesen.

Schlafen:

Technik:

  • Systemkamera Sony alpha 6300 mit Zeiss 16 – 70 mm Zoom Objektiv – das 50 mm Objektiv lasse ich zu Hause
  • 10 mm Makro-Ring – damit kann ich auch nah ran an Objekte.
  • Kameratasche – Die lässt sich prima am Hüftgurt befestigen. Die komische Stoffabdeckung unter dem Deckel habe ich rausgeschnitten. So habe ich die Kamera immer blitzschnell griffbereit.
  • Ersatz-Akku – Den habe ich gar nicht gebraucht
  • kleines Stativ
  • Pol-Filter für weniger Reflexion und somit mehr Farbe in Landschaftsaufnahmen – Wie sich herausgestellt hat, ein geniales Teil!
  • Macbook Air samt Hülle
  • iPhone 7 mit der App von ViewRanger – mein liebster Outdoor-Begleiter: Navigation auch offline. – Die App hat mir manches Mal den Arsch gerettet, als ich den Weg mal wieder nicht gesehen habe.
  • Stirnlampe
  • Powerbank – Gaaanz wichtig, wenn du das Handy auch zur Navigation nutzt und im Refugi mal wieder alle Steckdosen belegt sind.
  • Ladekabel
  • Kopfhörer
  • Adapter zum gleichzeitigen Laden beim Muskihören – Das hat mich auf der Via Baltica gestört: War mein Handy leer, musste ich mit dem Musikhören pausieren, weil das iPhone nur eine Buchse hat. – Der Trail war zu spannend, als dass ich Musik gehört hätte, aber da der Adapter nichts wiegt, bereue ich es auch nicht, ihn dabei gehabt zu haben.

Was ich sonst noch dabei habe:

  • Rucksack Exos 58 von OSPREY – ultraleicht und trotzdem recht bequem. – Auch nach der Tour bin ich immer noch in ihn verliebt!
  • zwei Wanderstöcke mit Anti-Shock – Die habe ich weitaus weniger benutzt, als vorher gedacht. Ich würde sie aber auf diese Tour wieder mitnehmen.
  • Portemonnaie mit den wichtigsten Dingen wie Ausweis, Führerschein (falls ich mal ein Auto miete), Krankenkassenkarte, Kreditkarte, Girocard, Organspendeausweis)
  • Trinkschlauch – damit ich auch während des Wanderns trinke und nicht nur in den Pausen
  • Plastikdose für Essensreste – Ich würde nicht mehr ohne verreisen!
  • Messer
  • Spork
  • Leinen-Turnbeutel für Tagestouren
  • Reiseführer – Ich habe ihn zwar nicht oft benutzt, fand ihn aber um Längen besser als den von Outdoor. Kurze, präzise Beschreibung der Route, übersichtliche Karte, leicht und reißfest.

So und jetzt muss ich mich schnell an’s Packen machen, damit ich mich nicht verzettle und nachher noch meinen Flug verpasse… Ich muss nämlich noch ein paar Teile spülen und den Müll runter bringen.

Mit Elena, der Vermieterin des Apartments, das ich heute für eine Nacht beziehen werde, habe ich auch schon per WhatsApp geschrieben und sie hat mir Tipps gegeben, wie ich vom Flughafen zu ihr komme. Ich finde es immer wieder schön, solch nette Kontakte über AirBnB zu haben. Ich kann diese Weise der Schlafraumbeschaffung nur weiterempfehlen!

Das nächste mal melde ich mich dann von der Insel!

Alles Liebe

4 Kommentare

  1. Sonntag, der 20. Mai 2018 / 11:03

    Sehr spannend und hilfreich! Den weg hatte ich auch schon auf der Liste – dann kam es anders und jetzt ist erstmal babybedingte Wanderpause.. aber vielleicht in ein paar Jahren..?

    • Rina
      Rina
      Autor
      Sonntag, der 20. Mai 2018 / 11:36

      Liebe Kathi,
      das ist doch ein schöner Grund für eine Wanderpause. ❤️
      Vielleicht passt es ja in ein paar Jahren besser.
      Liebe Grüße
      Rina

  2. Montag, der 7. Mai 2018 / 17:11

    Danke für die Liste. Ich gehe übrigens ab Donnerstag den C2C in England und das hilft mir zu überprüfen, ob ich wirklich an alles gedacht habe.
    Finde übrigens dein Blog toll. Ich schreibe auch gerne, wobei meine 2 Blogs noch sehr neu sind ?

    • Rina
      Rina
      Autor
      Dienstag, der 8. Mai 2018 / 14:32

      Liebe Mona,
      da schaue ich doch gerne mal vorbei!
      Liebe Grüße
      Rina

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