Unterwegs in London

Unterwegs in London

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Die Letzte Woche war ich mit Dustin für drei Tage in London unterwegs. Eine tolle Stadt! Ich habe die kurze Zeit dort sehr genossen. Aber drei Tage sind natürlich auch sehr knapp, sodass ich nur einen kleinen Einblick gewonnen habe. Sightseeing hatten wir nicht großartig eingeplant, einfach ein bisschen durch die Gegend wandern, die Atmosphäre aufnehmen und gut essen, das war der Plan. Und den haben wir auch in die Tat umgesetzt. Vor allem die Lichter haben es mir angetan.

Ich hatte mich vorher nicht informiert, was ich dort wo als Veganer zu essen bekomme. Also habe ich spontan bei Instagram den Account vegansofldn – Vegans of London durchstöbert und einfach das ausgesucht, das lecker aussah.

Auf dem Weg vom Flughafen zu unserer Wohnung hatte ich bereits Hunger, was zu erwarten war, da ich nicht gefrühstückt hatte. Direkt neben der Underground-Station in Brixton ist ein Sainsbury’s, wo wir erstmal ein bisschen Obst, Müsli und Sojamilch kauften. Sainsbury’s hat dann mit seinem To-go-Angebot auch gleich für mein Mittagessen gesorgt. Ich habe mir einen Quinoa-Salat mit Edamame und Falafel mit Hummus geholt. Dazu teilten wir uns noch ein Baguette und Piri-Piri-Hummus. Ich war sehr positiv überrascht, denn sowohl der Salat als auch die Falafel habe mir richtig gut geschmeckt.

Für Abends haben wir entschieden ins Dou Dou, ein vegetarischen Thai-Chinese-All-You-Can-Eat-Buffet in Camden zu gehen. Es ist ein kleiner Laden, der super-leckeres, vegetarisches und meist auch veganes Essen anbietet. Für 6.90 £ haben wir uns die Bäuche vollgeschlagen. Neben kalten Salaten, gab es unterschiedliche warme Gerichte mit und ohne Sojafleisch.

Mein Frühstück bestand in London aus Müsli mit Früchten und Sojamilch. Eigentlich kaufe ich ja keine Beeren im Winter, aber sie lachten mich an und ich war schließlich im Urlaub, da kann man sich ja mal was gönnen ?.

Besonders gefallen hat mir der Besuch des Borough Market, der natürlich massenhaft Fleisch und Käse angeboten hat, aber auch ganz wunderbare Gemüsehändler hatte. Die Pilze hätte ich am liebsten direkt mitgenommen und eine Pilzpfanne am Abend gemacht. Im Außenbereich des Market gibt es Street Food aus den unterschiedlichsten Ländern, die Gerüche die sich dort mischen, sind der Wahnsinn. Ich hatte viel zu gucken und staunen. Hier solltest du auf jeden Fall mal vorbeischauen, wenn du in London bist.

An der Themse entlang in Richtung Tower Bridge waren Weihnachtsbuden aufgebaut, an denen es, wie auf einem deutschen Weihnachtsmarkt Leckereien und Geschenke zu kaufen gibt. Besonders hübsch fand ich die Cookies und Cronuts, die es an einem Stand zu kaufen gab. Aber leider waren sie nicht vegan.

Abends haben wir uns dann, nachdem wir nochmal am Piccadilly Circus vorbeischauten, in Richtung Soho aufgemacht. Ich muss sagen, dass mir dieser Stadtteil am besten gefällt. Die Häuser sind kleiner, viele Einzelhändler säumen die Straßen und das ganze Viertel strahlt eine unheimliche Gemütlichkeit aus. Gegessen haben wir an diesem Abend im Vegan Hippo. Dort hatte ich den Jackfruit-Burger mit Grünkohlchips und Dustin hatte den Gyros-Wrap. Beides schmeckte hervorragend! Auch der Preis war mit 7.50 £ mehr als angemessen.

Für den letzten Tag haben wir uns in die Kew Gardens zurückgezogen, um der Hektik der Großstadt zu entfliehen. Dafür habe ich mir im Wasabi eine Packung Sushi als Lunch to go gekauft. 5.95 £ für die Portion finde ich ziemlich günstig und es schmeckte sehr lecker.

Am Abend dann machten wir uns auf zum Flughafen, auch dort konnte ich als Veganer ein paar Dinge zum Naschen und Abendessen bekommen. Der Quinoasalat war mit 4.25 £ ziemlich teuer und das Misodressing leider nicht kräftig genug, um den Salat zu würzen. Da war der Quinoasalat von Sainsbury’s um Längen besser. Aber die Edamame-Kichererbsen-Cashewmischung mit Salz und Pfeffer war ein sehr leckerer Snack. Um mir die Zeit zu vertreiben, habe ich mir die neueste Ausgabe von Vegan Living gekauft.

Leider wurde der Flug annulliert, sodass wir im Holiday Inn neben dem Flughafen noch eine weitere Nacht verbringen mussten. Das Angebot dort war entsprechend spärlich, da ich meinen Besuch nicht ankündigen konnte. Also hatte ich Gemüse, Salat und ein paar Kartoffeln als Abendessen und Toast mit Tomate und Müsli mit Orangensaft zum Frühstück.

Zurück am Flughafen, haben wir dann nochmal Yo! Sushi ausprobiert. Dort gab es ein paar Maki mit Gurke und Avocado für mich und ein paar Nudeln mit Gemüse. Beides war sehr lecker und gegen Abend, nach diversen Verspätungen des zweiten Flugs, bin ich dann endlich wieder zu Hause angekommen.

Ich werde auf jeden Fall wieder nach London fliegen, um noch das eine oder andere Lokal zu testen, denn das Essen dort war insgesamt verdammt lecker. I’ll be back!

Was sind deine Lieblingsorte in London?

Alles Liebe

2 Kommentare

  1. Lisa
    Donnerstag, der 5. Januar 2017 / 22:17

    Hey Rina,

    wir waren über Silvester in London und hatten auch den leckeren Jackfruit-Burger im Vegan Hippo. Wenn du mal wieder dort bist, dann schau unbedingt im “Yorica!” vorbei, das ist dort um die Ecke. Dort gibt es Fro-Yo und Eis in den verschiedensten Sorten mit tollen Toppings (natürlich alles vegan).

    Was ich auch noch empfehlen kann: das ITADAKI ZEN in der Nähe von King’s Cross. Es bewirbt sich als erstes veganes japanisches Restaurant Europas und hat eine tolle Auswahl an Gerichten.

    Das war unser zweiter Besuch in London und wird definitiv nicht der letzte gewesen sein 🙂

    LG Lisa

    • Rina
      Rina
      Autor
      Freitag, der 6. Januar 2017 / 08:28

      Hallo Lisa,
      ich danke dir für die Tipps! Klingt beides toll und werde ich beim nächsten Besuch definitiv einplanen!
      Liebe Grüße
      Rina

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