Veganes Omelett

Veganes Omelett

Wenn ihr morgens gerne herzhaft frühstückt, dann werdet ihr dieses Omelett lieben. Genau wie der klassische Eierkuchen ist das vegane Omelett fluffig und saftig.Die Hauptzutat für dieses Omelett ist Seidentofu. Als ich das erste Mal Seidentofu probiert habe, war das als Zutat für ein Zaziki gedacht. Es schmeckte scheußlich und war kein guter Start für Seidentofu und mich. Erst über ein halbes Jahr später habe ich mich nochmal an diese wunderbare Zutat herangetraut.

Mittlerweile benutze ich ihn sogar ziemlich häufig und zaubere damit zum Beispiel Schokoladencreme, Rührtofu, Brokkolitorte oder Mayo. Damit das Omelett nicht auseinander fällt, benutze ich Kichererbsenmehl als Bindemittel, was geschmacklich hervorragend passt. Als Gewürze benutze ich Hefeflocken und Kala Namak um Geschmack an die Tofumasse zu bringen. Kala Namak ist ein schwefeliges Salz, das nach Ei schmeckt. Ihr solltet es unbedingt sparsam einsetzen. Mittlerweile bekommt ihr es im Reformhaus und in gut sortierten Bioläden. Ihr könnt das Schwarzsalz aber auch weglassen.

Als Füllung bietet sich alles an, was euch schmeckt oder im Kühlschrank liegt und verbraucht werden muss.
Ich habe ein wenig Räuchertofu fein gewürfelt und knusprig angebraten, ein paar Spinatblätter gewaschen, zwei Cherrytomaten und einen Champignon in Scheiben geschnitten und etwas Petersilie gehackt. Die Füllung wird einfach auf der feuchten Tofumasse verteilt und leicht eingedrückt. Dann legt ihr einen Deckel auf die Pfanne, damit die Masse auch von oben stocken kann.

Ich wünsche euch einen leckeren Start in den Tag!

Alles Liebe

5.0 from 2 reviews
Veganes Omelett
 
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Passiv
Total
 
Autor/Author:
Gang/Type: Frühstück
Ergibt/Yield: 1 Portion
Zutaten/Ingredients
Für das Omelett:
Außerdem:
  • 1 TL Pflanzenöl
  • Füllung nach Wunsch
  • (Hier: Champignons, Spinat, Tomate, knusprig gebratener Räuchertofu, Lauchzwiebel, Petersilie)
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung/Instructions
  1. Die Zutaten für das Omelett in einem Mixer oder mit dem Pürierstab glatt mixen.

  2. Das Öl in einer beschichteten Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und die Tofumasse hineingießen. Durch Rütteln verteilen.

  3. Die Füllung auf einer Hälfte verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und einen Deckel auf die Pfanne legen.

  4. Nach ca. 5 Minuten sollte das Omelett komplett gestockt sein. Die Oberfläche ist dann trocken.

  5. Das Omelett auf einen Teller gleiten lassen, dabei halb zuklappen. Sofort genießen.
Tipps/Notes
Ich mache das Omelett in meinem Wok. Der ist super beschichtet und so gleitet das Omelett ganz einfach heraus.
Aus dem restlichen Seidentofu mache ich mir immer leckere Schokoladencreme.

8 Kommentare

  1. Merle
    Samstag, der 3. Februar 2018 / 15:36

    Sehr lecker!
    Habe mich, bis auf etwas mehr Kala Namak genau ans Rezept gehalten und werde es definitiv öfter machen. Total einfache Zubereitung und geht auch echt schnell👍
    Liebe Grüße
    Merle

    • Samstag, der 3. Februar 2018 / 15:43

      Liebe Merle,
      freut mich, dass es dir geschmeckt hat!
      Vielen Dank für deine Bewertung.
      Liebe Grüße
      Rina

  2. sonja
    Mittwoch, der 20. Dezember 2017 / 14:07

    habe es heut versucht nachzukochen und es eeeeecht lang in der pfanne gelassen, aber es ist irgendwie nicht „getrocknet“? es fiel auseinander und hatte mehr so die konsistenz wie ein brei :/ geschmeckt hat es zwar, aber wie könnte die konsistenz noch besser werden? habe auch kichererbsenmehl benutzt
    wär voll lieb wenn es tipps gäbe🌟

    • Mittwoch, der 20. Dezember 2017 / 14:16

      Hey Sonja,
      schade, dass es nicht funktioniert hat! Du könntest zusätzlich noch ein Leinsamenei (1 EL gemahlener Leinsamen verrührt mit 3 EL Wasser) zum Teig geben. Vielleicht ist die Bindung dann stärker.
      Liebe Grüße
      Rina

  3. Julia
    Freitag, der 8. September 2017 / 12:32

    Schon zwei mal nachgekocht, ein Traum wieder mal!! Ich muss zugeben, dass es trotz reichlich Kala Namak für mich nicht wie ein Omelett schmeckt, eher wie ein Pfannkuchen, aber definitiv sehr sehr sehr lecker!!!
    Die Räuchertofuwürfel habe ich etwas modifiziert, nach einem Rezept, ich meine es wäre von Attila Hildmann (habe es auch nur von einer Freundin übernommen), da brät man die Würfelchen erst in einer Pfanne mit etwas Öl scharf an, dann kommt ein bis zwei EL Sojasoße rein (Vorsicht, brennt schnell an) und wenn die Soße “verdampft” ist kommt noch ein Löffel Nussmus (ich habe schon Erdnuss und Mandel verwendet, ging beides gut) und ggf etwas Wasser dazu, damit die Würfel damit gut umhüllt werden. Gibt richtig krass krosse knusprig-würzige Tofuwürfel 🙂 Nehme ich auch gerne für vegane Carbonara.
    Viele Grüße, Julia

    • Freitag, der 8. September 2017 / 12:34

      Hey Julia,
      das klingt gut. Das muss ich auch unbedingt mal ausprobieren!
      Liebe Grüße
      Rina

  4. Rebecca
    Montag, der 24. Juli 2017 / 17:47

    hallo, ich ekel mich furchtbar vor kichererbsenmehl, obowohl ich kichererbsen liebe. was denkst du, mit welchem mehl könnte ich es ersetzen? oder würde einfach speisestärke funktionieren? liebe grüße, rebecca

    • Montag, der 24. Juli 2017 / 17:48

      Hi Rebecca,
      wenn du das Kichererbsenmehl ersetzen möchtest, würde ich Sojamehl nehmen. Das hat ähnliche Eigenschaften ?
      Ich wünsche dir gutes Gelingen!
      Liebe Grüße
      Rina

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