Neues aus meinem Gemüsegarten – Die erste Ernte und Missernte

Neues aus meinem Gemüsegarten – Die erste Ernte und Missernte

Here comes the rain again…

Das wäre auch eine passende Überschrift für dieses Update aus meinem Gemüsegarten. Es hat in den letzten Wochen einfach so viel geregnet, dass die Salate von unten zu faulen beginnen. Ich habe schon einige Blätter entfernt, um so den Abstand zwischen Boden und Salatkopf zu erhöhen. Bis jetzt scheint diese Taktik aufzugehen. Allerdings haben es 5 Salatköpfe nicht geschafft, da sie bis aufs Herz durchgefault waren. Da ich aber insgesamt 26 Salatköpfe habe und nur allein daran futtere, ist die Bilanz nicht so dramatisch.

Die Salate schmecken fabelhaft! Vor allem der rote Eichblattsalat hat es mir angetan. Dadurch, dass die Salatköpfe jetzt alle groß genug zum ernten sind, gibt es derzeit täglich Salat bei mir. Manchmal als Beilage und manchmal als Hauptgericht, zum Beispiel mit frischen Erdbeeren und Balsamicocreme.

Auch ein paar Radieschen habe ich schon geerntet und sofort genascht ?.

In den nächsten Tagen werde ich mit der Ernte der weißen Kohlrabi beginnen und auch den Fenchel im Auge behalten. Dieser hat nämlich auch schon eine beachtliche Größe erreicht.

Neben den verfaulten Salaten habe ich noch zwei Blumenkohlpflanzen aufgeben müssen, da eine Schar Raupen sich darüber hergemacht hat. Die Raupen habe ich einzeln aufgesammelt und zusammen mit den Kohlköpfen auf den Kompost gegeben – Sollen sie sich bitte dort voll fressen, nicht an meinem restlichen Blumenkohl ?.

Auch ein paar Hasen scheinen sich in meinem Garten wohl zu fühlen, zumindest denke ich das, wenn ich die Köttel richtig deute. Ihnen schmeckt am besten der Spitz- und Rotkohl. Ich werde hier noch überlegen, ob ich einfach ein Netz über die Pflanzen spanne und so vielleicht den Hasenbiss verhindern kann. Bisher hält sich der Schaden noch in Grenzen.

Mittlerweile bekomme ich eine vage Idee davon, was ein Landwirt für eine Arbeit und vor allem auch für Sorgen mit seinen Pflänzchen hat. Dass ich 100% der angebauten Pflanzen ernte, hatte ich nicht gedacht. Was aber alles passieren kann, das die Ernte schmälert wird mir nun klar.

Und trotzdem macht es einen riesigen Spaß. Wenn ich nach der Arbeit mal eben einen Salat für das Abendessen hole, ist es bestimmt ein Anblick für die Götter, wie ich in Anzugshose, die ich in Gummistiefel gesteckt habe, auf dem Feld stehe und den Salat abschneide. Die Zeit, die ich mit der Pflege verbringe beläuft sich derzeit auf eine Stunde pro Woche, was ich mehr als ok finde. Hauptsächlich besteht die Pflege daraus, Unkraut Wildkraut zu pflücken. Ich glaube bisher habe ich die dreifache Menge wilder Pflanzen zu angebauten Pflanzen geerntet.

Gleich werde ich mich wieder auf den Weg zu meinem Garten machen, um zu gucken, was die lieben Tierchen wieder angerichtet haben und ob sie mir noch was übrig gelassen haben. 😉

Bis bald aus meinem Garten!

Alles Liebe

2 Kommentare

  1. Petra Janke
    Freitag, der 24. Juni 2016 / 23:25

    Schade, dass gerade diesen Sommer das Wetter so mega nass und unbeständig ist! Ich möchte gerne nochmal mitkommen. Das mit den Salatblättern ist eine gute Idee. Vielleicht hilft auch Stroh?! Das macht man doch um Erdbeeren vor zu viel Nässe zu schützen.☺️

    • Rina
      Autor
      Freitag, der 24. Juni 2016 / 23:40

      Du bist herzlich willkommen! Stroh ist auch eine gute Idee. Das merke ich mir für das nächste Mal!

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