Erdbeerkuchen mit Mürbe- und Biskuitteig

Erdbeerkuchen mit Mürbe- und Biskuitteig

Wenn ich Erdbeerkuchen backe, kann ich mich oft nicht entscheiden, wie ich ihn backen soll. Auf der einen Seite mag ich total gerne mürbe Erdbeertorteletts, auf der anderen Seite mag ich aber mindestens genauso gerne auch einen Biskuitboden mit Vanillepudding unter den Erdbeeren.

Was soll ich sagen? Hab’ ich dieses Mal halt beides gemacht. Dabei herausgekommen ist dieser ultimative Erdbeerkuchen. Ultimativ deshalb, weil er knusprig, fluffig, saftig, süß und fruchtig zugleich ist.

Die unterschiedlichen Böden werden nacheinander gebacken und durch Erdbeermarmelade optisch getrennt. Durch das doppelte Backen braucht der Kuchen natürlich etwas mehr von eurer Zeit, als ein einfacher Rührkuchen oder Biskuit. Die einzelnen Böden habe ich aber nicht großartig abkühlen lassen, sondern direkt weiter verarbeitet.



Falls ihr spontan nur Himbeer- oder Blaubeermarmelade im Haus habt, ist das auch kein Problem und schmeckt ebenso gut, wie ich feststellen durfte. Lasst den Kuchen auf jeden Fall 1 – 2 Stunden durchkühlen, damit er euch beim Anschneiden nicht zerläuft.

Genießt diesen leckeren Kuchen!

Alles Liebe

5.0 from 2 reviews
Erdbeerkuchen mit Mürbe- und Biskuitteig
 
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Autor/Author:
Gang/Type: Dessert
Ergibt/Yield: 12 Stücke
Zutaten/Ingredients
Für den Mürbeteig:
  • 200 g helles Mehl - Dinkel oder Weizen
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g vegane Butter
  • 2 EL Sojamilch

Für den Biskuit:
  • 220 g helles Mehl - Dinkel oder Weizen
  • 80 g Zucker
  • 1/2 Pk. Backpulver
  • 50 ml Öl
  • 200 ml Sprudelwasser

Für den Pudding:
  • 350 ml Sojamilch
  • 2 EL Zucker
  • 1 Pk. Puddingpulver, Vanille

Außerdem:
  • 500 g Erdbeeren
  • 1 Pk. Tortenguss rot
  • 2 EL Zucker
  • 3 EL Erdbeermarmelade
Zubereitung/Instructions
  1. Den Backofen auf 180° C vorheizen.

  2. Die Butter in kleine Stückchen schneiden und mit den restlichen Zutaten für den Mürbeteig zu einem glatten Teig verkneten.

  3. Eine Springform (26 cm) mit etwas Butter fetten und den Mürbeteig gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und im Ofen ca. 20 Minuten backen, bis er ganz leicht zu bräunen beginnt. Aus dem Ofen holen und mit der Erdbeermarmelade bepinseln.

  4. Für den Biskuit die trockenen Zutaten in einer Schüssel verquirlen, dann die flüssigen Zutaten dazugeben und kurz verrühren, bis nur noch ein paar kleine Klümpchen übrig sind.

  5. Den Teig in die Springform auf den Mürbeteigboden geben (der Biskuitteig verteilt sich von allein) und bei 180° C ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe!

  6. Während der Biskuit backt, die Erdbeeren vom Grün befreien und längs vierteln. Beiseite stellen.

  7. Den fertigen Biskuit kurz abkühlen lassen, währenddessen den Pudding zubereiten. Dafür Milch, Zucker und Puddingpulver verrühren und aufkochen. Über dem Biskuit verteilen und direkt die Erdbeeren eindrücken.

  8. Für den Guss 300 ml Wasser mit 2 EL Zucker und 1 Pk. rotem Tortenguss verrühren und aufkochen. Dann ein paar Minuten abkühlen lassen und über die Erdbeeren gießen.

  9. Den Kuchen etwas abkühlen lassen und dann lauwarm in den Kühlschrank stellen. Gebt ihm 1 - 2 Stunden zum fest werden, bevor ihr euch darauf stürzt!

11 Kommentare

  1. Stefanie
    Samstag, der 17. Juni 2017 / 09:44

    Hallo….welchen Tortenguss nimmst du denn? Sieht bei dir schön rot und fest aus… Bei mir wird alles immer so wabbelig…am liebsten hätte ich etwas, was an den schnittfeten Gelatineguss rankommt. Aber halt ohne Tier drin 😉 Gibt es sowas?

    • Michaela
      Sonntag, der 18. Juni 2017 / 16:11

      Kennst Du agar-agar? Das kann man wie Gelatine benutzen, und der Guss wird schön fest. Hier in den USA bekomme ich agar-agar in Oekolaeden, bei Euch sicher auch erhältlich! Auch super, um “Buttercreme” zu machen, nur mit Tofu, Kartoffelstärke oder Maisstärke und eben agar-agar….kein Fett nötig!

  2. Annalisa Mögn
    Samstag, der 3. Juni 2017 / 08:55

    Hallo Rina 🙂
    Danke für das tolle Rezept. Ich hätte nur eine Frage, kann man für den Mürbteig auch statt Margarine Öl verwenden? Oder funktioniert das gar nicht?
    LG Annalisa

    • Samstag, der 3. Juni 2017 / 09:03

      Hi Annalisa,
      freut mich, dass dir das Rezept gefällt!
      Kokosöl würde ich noch nehmen für den Teig, aber kein anderes. Der Teig wird dann schnell krümelig und zu kross. Außerdem fehlt dann der feine Buttergeschmack ?
      Ich wünsche dir gutes Gelingen!
      Liebe Grüße
      Rina

  3. Carolin
    Sonntag, der 22. Mai 2016 / 21:59

    Lecker, lecker!! 😀

    • Sonntag, der 22. Mai 2016 / 22:03

      Freut mich, dass es dir geschmeckt hat!
      Liebe Grüße
      Rina

  4. Carolin
    Freitag, der 20. Mai 2016 / 10:24

    Morgen ist es soweit! Dann backe ich… (offen gestanden mit “normaler” Butter und Milch)… Ich freu mich schon drauf… 🙂

    • Freitag, der 20. Mai 2016 / 10:29

      Lass es dir schmecken!
      Liebe Grüße
      Rina

  5. Nikolai Weidner
    Sonntag, der 15. Mai 2016 / 17:21

    Na das klingt doch perfekt. Danke für die vegane Variante zu dem jetzt überall präsenten Kuchen *-* Damit kann man definitv Punkt für die vegane Ernährung sammeln.

    • Sonntag, der 15. Mai 2016 / 18:04

      Hallo Nikolai,
      gern geschehen.
      Ich bin ja auch der Meinung, dass es für einen leckeren Kuchen kein Tier braucht. Es fällt auch gerade bei Kuchen und Gebäck keinem auf, wenn es vegan zubereitet ist.
      Liebe Grüße
      Rina

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